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Reisejournal

November 2004

 

Im grauen Monat November wurden wir von einer ziemlichen Pechsträne verfolgt.  Der Ausgang der Präsidentschaftswahlen war die erste Katastrophe und gleich am nächsten Tag kam die zweite:  Die Umbauarbeiten für Katjas Zimmer waren in vollem Gang (und sind es noch immer, denn jetzt geht alles viel langsamer voran), als Chuck sich wieder einmal an der Tischsäge verletzte, diesmal aber schlimmer als je zuvor.  Die Einzelheiten will ich hier nicht aufführen, aber das Endergebnis ist ein amputierter Ringfinger an der linken Hand, Mittel- und Zeigefinger konnten mit Müh und Not gerettet werden.  Seit dem Vorfall hat Chuck außerdem starke Schmerzen in der rechten Schulter und im Brustkorbbereich und er kann seinen rechten Arm nicht heben.  Gebrochen ist nichts, EKG war normal; es wird wohl eine Prellung und/oder Zerrung sein.  Er kann kaum liegen, schläft nachts fast im Sitzen in seinem Bett, wo ich ihm eine Art Rampe gebaut habe, damit er nicht mehr auf der Couch schlafen muß.  Chuck hat gelobt, er rührt keine Tischsäge mehr an!  Als nächstes, in unserer Reihe von unerwünschten Vorkommnissen, ist ein Reh in Michaels Pick-up gerannt.  Katja, Keith und Michael waren unverletzt, das Reh war tot, das Fahrzeug erlitt Totalschaden.  Ich ging auch nicht ganz unbeschadet durch den Monat.  Mit Bronchitis, Stirnhöhlenkatarr, Husten, etc. vertreibe ich mir die Zeit.   Jetzt reicht’s uns, wir wollen endlich richtig Spaß haben!!

 

Ein Versuch der Pechsträne zu entrinnen, war ein kleiner Ausflug ins Ausland.  Außer einer Tagestour nach Kanada, sind wir im November nicht gereist.  Für unseren Ausflug nach Windsor, im kanadischen Bundesland Ontario, sind wir mit dem Auto gefahren und haben Wohnmobil und Pick-up in Fort Wayne stehen gelassen.  Die Hinfahrt dauerte knapp 3 Stunden, die Rückfahrt etwas länger, da wir nicht die kürzeste Strecke nahmen und es anfing zu regnen.  Windsor liegt gleich neben Detroit, auf der kanadischen Seite.  Man überquert die Grenze entweder durch einen Tunnel oder über eine große Brücke.  Wir haben beides ausprobiert, den Tunnel auf der Rückfahrt.  Der Zweck unseres Kanadaausflugs war eigentlich ein Einkaufsbummel, der Hauptgegenstand unseres Begehrens waren „Mon Chéri“, die man in USA nicht kriegt, d. h. seit kurzem gibt es in Texas eine Website, wo man sie bestellen kann, aber die Auswahl ist klein.  Als wir vor ein paar Jahren in Kanada waren, gab es überall „Mon Chéri“ zu kaufen, diesmal hatten wir Pech:  nicht eine einzige Schachtel haben wir gefunden!  Dafür aber deutsche Weinbrandbohnen und wir haben ordentlich Vorrat mitgenommen!

Thanksgiving haben wir mit Michael und den Kindern verbracht  und nun werden wir uns so langsam auf unsere Fahrt zur Morton-Weihnachtsfeier in Kentucky vorbereiten.  Unsere bereits erwähnte Reise nach Florida müssen wir vorziehen, denn wir haben erfahren, dass wir die Angelegenheit mit Führerschein und Fahrzeugummeldung noch in diesem Jahr vornehmen müssen und nicht bis zum Januar damit warten können.  Also werden wir direkt von Kentucky aus nach Pensacola, Florida weiterfahren und dann müssen wir uns sputen, damit wir bis zum Heiligen Abend wieder in Fort Wayne sind.

 

Unsere Reiserouten werden in etwa so ausschauen:

 

Fort Wayne, Indiana aaaa Falmouth, Kentucky:                              Falmouth, Kentucky aaaa Pensacola, Florida:          

 

 
Text Box:

Fortsetzung folgt, sobald es wieder etwas Neues zu berichten gibt.

 

 

 

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