Reisejournal
Januar 2005
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Das neue Jahr
begann mit einem Eissturm mit Eisregen, der 10 Stunden anhielt und uns nebst allen
Straßen, Häusern, Wäldern und Feldern mit einer dicken Eisschicht
überzog. Wir lebten
sozusagen in einem Iglu.

Dann hat es auch noch darauf geschneit
und da all unsere Abflußschläuche eingefroren waren, haben wir auch den
Frischwasserhahn abgestellt (welcher nebst dem dazugehörigen Schlauch recht gut
isoliert war und wahrscheinlich auch nicht eingefroren wäre, denn die
Temperaturen waren nur ein paar Grad unter Null), aber wir konnten ja das
Abwasser nicht gut auf den Rasen oder die Auffahrt schütten und die Tanks
konnten erst wieder entleert werden,
nachdem die Abflußschläuche aufgetaut waren.
Folge dessen nützte uns auch das Frischwasser nicht viel. Im Wohnmobil selbst war es angenehm warm und
mit dem Wasserproblem konnten wir leben.
Hier ein paar Fotos von diesem Erlebnis
Nachdem wir
aufgetaut waren und unsere Tanks geleert hatten, kamen wir auf die Idee, mit dem
Staubsauger Luft durch die Abwasserschläuche zu blasen, damit sie leer sind,
wenn es wieder friert. Für den
Frischwasserschlauch haben wir eine Wasserrohrheizung gekauft (was es nicht
alles gibt!?!), damit dürften wir für alle Minustemperaturen gerüstet sein.
Am 18. Januar,
über 2 Monate nach Chucks Unfall an der Tischsäge und fast 3 Wochen nachdem
Chuck endlich noch einmal zum Arzt gegangen ist, weil die Schmerzen in seiner
Seite und Schulter nicht weggehen wollten, bekam Chuck eine Anruf vom Arzt mit
der Diagnose: Schulterbruch. Der Bruch
ist bereits am heilen, Gott-sei-Dank sitzt alles richtig und muß nicht noch
einmal gebrochen werden. Wie er sich die
Schulter gebrochen hat, bleibt ein Rätsel, da er sich nicht an die genauen
Einzelheiten des Unfalls erinnern kann.
Seit dem 26.
Januar sind unsere Enkelkinder hier in Fort Wayne bei Michael und sie werden ab
1. Februar auch hier zur Schule gehen.
Ereignisse im Hause von Katjas und Keiths Mutter waren die Ursache für
das Jugendamt den Wohnortwechsel zu bestimmen.
Ob Michael nun das alleinige
Sorgerecht für die Kinder bekommt, muß vom Gericht entschieden werden.
Unsere Reisepläne
für Februar stehen noch offen aber gewiss ist eine Fahrt nach Virginia, Anfang
März, wo wir bereits einen Campingplatz für 2 Wochen am Lunga Reservoir reserviert
haben (siehe Aufnahmen im ersten Teil unseres Reiseberichts). Chuck hat am 7. März einen Augenarzttermin in
Washington zur Nachuntersuchung der Augenoperation, die er voriges Jahr hatte,
nachdem sich seine Netzhaut gelöst hatte.
Der Campingplatz liegt günstig, um von dort aus zum Arzt zu fahren und
auch um unsere Freunde und Bekannte in Stafford wieder zu sehen. Am 20. März
fahren wir dann weiter nach New York, wo wir eine Freundin aus Deutschland
abholen werden, die dort bei ihrer Freundin Ferien macht und dann 2 Wochen mit
uns durch die Weltgeschichte kutschieren wird, bis wir sie wieder in New York
abliefern. Wo genau wir mit ihr
hinfahren werden, soll sie entscheiden.
Fortsetzung folgt, sobald es wieder etwas Neues zu
berichten gibt.
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