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Reisejournal

Dezember 2004

 

Am 7. Dezember um 16:00 sind wir von Fort Wayne aus nach Topeka, Indiana gefahren.  Topeka ist ein kleines Nest nordwestlich von Fort Wayne, knapp 80 km entfernt.  Neben den Amish, ist dort auch der Hersteller unseres Wohnmobils beheimatet und wir hatten eine Liste mit Beanstandungen und Reparaturen, die wir den Herrschaften vorlegen wollten.  Uns schwante nichts Gutes und wir waren auf einen harten Kampf vorbereitet.  Als wir ankamen, war alles zu, nur in einem eingezäunten Areal hinter der Fabrik, wo Hunderte von neuen Wohnmobilen abgestellt waren, sahen wir einen Mann, den ich ansprach, um herauszufinden, wann wir denn jemanden bei der Kundenbetreuung erreichen könnten.  Er war sehr freundlich und meinte, um 6 Uhr morgens(!!) könnten wir sicher mit jemanden sprechen und da wir ja die Nacht dort verbringen müssten, könnten wir uns bei der alten Fabrik hinstellen, wo wir auch Strom- und Wasseranschluss vorfinden würden.  An der alten Fabrik waren wir ein paar hundert Meter vorher vorbeigefahren, also fuhren wir zurück, suchten und fanden den Anschluss und bereiteten uns im Schatten der alten Fabrik einen gemütlichen Abend mit Fernsehen und einem schönen Abendessen.  Wir gingen relativ früh ins Bett, denn das Wetter war regnerisch und wir hatten einen zeitigen Termin am nächsten Morgen.  Als wir kurz nach 6 Uhr aufwachten, standen auch wirklich schon Fahrzeuge von Angestellten auf dem Parkplatz!  Wir frühstückten und rüsteten uns zum Kampf.  Die Damen im Büro empfingen uns freundlich und nachdem wir unser Anliegen vorgebracht hatten, bereit unsere Position bis auf’s Letzte zu verteidigen, wurden wir freundlich aufgefordert, im Wohnmobil zu warten, bis der zuständige Mitarbeiter eintreffe.  Na, denn….! ?  Etwa eine halbe Stunde später klopfte es an unserer Tür und ein Mann stand mit unserer Liste da.  Wir gingen sie Punkt für Punkt durch und waren voll drauf vorbereitetet, dass nun die Rangelei losgehen würde und befürchten das Schlimmste (etwa: „Nein, das können wir erst nach Weihnachten reparieren“ oder „dieses Teil haben wir nicht mehr im Sortiment“ oder „Sie brauchen einen Termin für diese Reparaturen, wir können Ihnen aber erst im April einen geben“ oder ähnliches).  Wider Erwarten entwickelte sich der Aufenthalt beim Hersteller als eines der erfreulichsten Erlebnisse seit langem!!  Man hat uns behandelt, als sei der Kunde noch König und unsere Beanstandungen wurden alle ohne Widerworte aus der Welt geschafft.  Man hat sich wiederholt entschuldigt, dass der Handwerker, der die Klimaanlage im Schlafzimmer reparieren sollte und von einer anderen Firma bestellt werden mußte, erst am nächsten Morgen kommen konnte, und als wir wegen unseres Hausverkaufs ein Faxgerät brauchten, konnten wir das Firmenfax zum Empfang und zum Zurückfaxen kostenlos benützen.  Da wir unseren Pick-up nicht vom Wohnmobil abgekoppelt hatten und somit nicht ohne weiteres wegfahren konnten, hat uns eine der Damen im Büro sogar noch in ihrem Wagen zum Notar gefahren, damit wir unsere Unterschriften notariell beglaubigen lassen konnten. Der Zimmermann, der ein paar Reparaturen an Schubladen und ein paar anderen Sachen vornehmen musste, konnte nicht genug für uns tun und hat uns noch mit allen möglichen Ersatzteilen ausgestattet.  Da der Tag sonnig war, verbrachten Lobo und ich ihn mit Spaziergängen während die Reparaturen vorgenommen wurden und Chuck setzte sich ins Auto, um unbemerkt die Amish zu fotografieren, die an uns in bemerkenswerten Gefährten vorbeifuhren. 

 

1.     Geschichte und Informationen zu den Amish (bitte anklicken)

2.   Foto einer Amish Kutsche (bitte anklicken)

3.   Noch ein Foto von einer Kutsche (bitte anklicken)

4.   Foto eines jungen Amish Mannes auf einem flotten Fahrrad (bitte anklicken)

5.   Foto eines Pferde-Transportwagens mit Eisenrädern ohne Gummireifen (bitte anklicken)

 

Als wir uns am darauf folgenden Morgen, nachdem die Klimaanlage repariert war, von den Mitarbeitern des Wohnmobilherstellers verabschiedeten, war es, als ob wir alte Freunde verlassen würden.  Alle waren so nett und hilfsbereit gewesen und alle unsere Beanstandungen waren ohne Murren zu unserer vollsten Zufriedenheit erledigt worden.  Das nenne ich noch Dienst am Kunden!  So etwas gibt es nicht mehr oft und wenn es einem heutzutage noch widerfährt, dann ist man wirklich überrascht (wenn es doch eigentlich selbstverständlich sein sollte).

 

Von Topeka, Indiana aus fuhren wir über Fort Wayne und Dayton, Ohio in Richtung Kentucky.  In Dayton machten wir kurz halt, um uns im Commissary des Wright Patterson Luftwaffen-Stützpunkts mit deutschem Weihnachtsgebäck und ähnlichem einzudecken.  Dann ging es weiter in Richtung Cincinnati, wo wir uns ein wenig verfahren haben (Chuck meint, es sei ein Missverständnis gewesen.  Ich, als Navigator mit der Autokarte in der Hand, schrie „geradeaus, geradeaus“ und er fuhr links ab, weil sich die Straße gabelte und sich die Spur mit dem geraden Pfeil leicht nach rechts neigte.  Die Spur mit dem Pfeil, der nach links abbog, erschien ihm gerader )  Als wir nach längeren Irrfahrten durch die Innenstadt endlich wieder in die gewünschte Richtung fuhren (bei dichtem Nebel), waren wir beide leicht genervt und beschlossen anzuhalten und ins Bett zu gehen.  Wal-Mart macht’s möglich: alle erfahrenen Camper in USA wissen, wenn man mal schnell irgendwo übernachten will, hält man beim nächsten Wal-Mart (es gibt ja fast an jeder Ecke einen), geht hinein und fragt den Geschäftsleiter, wo man sich hinstellen darf.  Wir hatten es noch nie probiert, aber es funktioniert ganz prima und wir haben eine ruhige Nacht auf einem Walmart Parkplatz im nördlichen Kentucky verbracht. 

 

Topeka, Indiana aaaa Falmouth, Kentucky:                             

    

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Am nächsten Morgen (Freitag d. 10. Dezember) lichtete sich der Nebel etwas und wir fuhren die restlichen 15 Meilen bis Falmouth, wo wir erst mal auf einem völlig leeren Campingplatz an einem See unsere Abwassertanks in die dafür vorgesehenen Entsorgungstanks entleerten, bevor wir uns auf der Tabakfarm von Chucks Schwester und Schwager häuslich niederließen.  Am Nachmittag fanden sich dann so nach und nach etliche von Chucks Geschwistern nebst Anhang zur Besichtigung unseres Heims auf Rädern ein. 

 

1.      Auf der Tabakfarm (bitte anklicken)      2.  Lobo auf der Farm  (bitte anklicken)  

 

Am Samstag Nachmittag versammelte sich der gesamte Morton Clan zur Familienweihnachtsfeier in einem gemieteten Saal und jeder brachte irgend etwas Leckeres zum Essen mit.  Unser Beitrag bestand aus Obstsalat und Tiramisu.  Beides fand großen Anklang.  Die meisten von Chucks Geschwistern leben in der Nähe von Falmouth aber auch die „ausgewanderten“ Geschwister aus South Carolina und Florida fanden sich ein.  Man beschenkte sich gegenseitig und die Stimmung war gut und gemütlich.  Nach der Feier fanden sich all diejenigen, die es noch nicht begutachtet hatten, bei dem noch im Rohbau stehenden Haus von Chucks zweitältester Schwester ein und nahmen an der Besichtigung teil.  Am Sonntag Morgen fuhren wir nach Crescent Springs in der Nähe von Cincinnati und trafen uns dort mit einigen der Mortons zum Frühstück bevor Chucks Bruder und Nichte nach Florida zurück flogen.  Chuck und ich fuhren nach Falmouth zurück, wo wir eine Weile herumkurvten und Chuck Jugenderinnerungen auffrischte.  Montag (13. 12.) bereiteten wir uns im Schneesturm auf unsere Abfahrt vor und verließen die Farm gegen 14 Uhr, nachdem es aufgehört hatte zu schneien.  Wir fuhren Richtung Süden durch Kentuckys „Blue Grass Country“ und dann durch Tennessee, an Nashville vorbei bis zum ersten Rastplatz in Alabama.  Wir waren angenehm überrascht, eine Abwasserentleerungsanlage für Abwassertanks an diesem Rastplatz vorzufinden und stellten später fest, dass viele Raststätten in Alabama damit ausgestattet sind.  Wir verbrachten eine angenehme Nacht auf dem Rastplatz und fuhren am nächsten Morgen bei herrlichem Sonnenschein und sehr niedrigen Temperaturen an Birmingham und Montgomery vorbei und weiter in Richtung Pensacola, Florida, wo wir kurz vor Dunkelheit auf einem Campingplatz direkt am Strand eintrafen. 

 

Falmouth, Kentucky aaaa Pensacola, Florida:  

 

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Detaillierte Reiseroute (bitte anklicken)

 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Der Campingplatz, wie das ganze Gebiet in und um Pensacola ist vor ein paar Monaten von Hurrikan Ivan heimgesucht worden und es sah alles noch ziemlich schlimm aus.  Die meisten Dächer der Häuser waren mit blauem Plastik abgedeckt, denn die Dachdecker kommen gar nicht nach mit den Reparaturen.  Entwurzelte und abgebrochene Bäume, Straßenschilder, Dachteile und alle möglichen nicht identifizierbaren Trümmer säumten die Straßen.  Die Kanalisation auf dem Campingplatz war immer noch defekt und wir waren froh, dass wir unsere Tanks in Alabama entleert hatten.  Nichtsdestotrotz kauften wir uns am nächsten Morgen einen rollenden Abwassertank, in den wir im Notfall unsere Tanks entleeren konnten, um dann die Brühe zu einem Sammeltank zu fahren, ohne mit dem gesamten Wohnmobil hinfahren zu müssen.  Die nächsten zwei Tage verbrachten wir damit, alles zu erledigen, weswegen wir nach Florida gefahren waren: neue Nummernschilder, neue Führerscheine, KFZ Versicherung umschreiben und weil wir zwischendurch etwas Zeit hatten, ließen wir auch gleich noch die 9000 Meilen Wartung an unserem Pick-up vornehmen, denn die Werkstatt befand sich direkt neben der Führerscheinstelle.  Anschließend sind wir zu der Agentur gefahren, die unsere Post weiterleitet und uns eine Florida „Heimatadresse“ erteilte, damit wir uns als „Floridaner“ ausgeben können, um Führerscheine, etc. beantragen zu können.  Wahlberechtigt sind wir jetzt auch in Florida! 

 

Am Strand bin ich auch mal spazieren gegangen, aber es war so kalt und windig, nicht gerade das, was man sich unter Florida vorstellt.

 

     Lobo am Golf von Mexiko (bitte anklicken)

 

Wir traten unsere Rückreise nach Fort Wayne am Freitag d. 17. 12. an und übernachteten wieder auf einem Rastplatz in Alabama.  Leider konnten wir unsere Erker nicht ausfahren, denn dort wo wir standen, bestand die Gefahr, dass uns im Dunkeln ein Lastwagen rein fährt.  Es war ein wenig eng, aber am nächsten Morgen zum Frühstück konnten wir uns wieder ganz ausbreiten.  Zur Weiterfahrt setzte ich mich das erste mal ans Steuer und fuhr unser Gespann.  Es war nicht so schwer, wie ich mir das vorgestellt hatte, es hat halt nur eine Weile gedauert, bis ich den Mut hatte es auszuprobieren.  Ich fuhr zuerst auf einer nur leicht befahrenen Autobahn und als wir in die Nähe von Birmingham kamen und ich durch einen Stau musste, hielt ich mich doch recht wacker!  Interessant wird es werden, wenn ich das Einparken lerne, aber das hat noch eine Weile Zeit, ich bin ja erst mal froh, dass ich Chuck nun beim Fahren entlasten kann. 

 

Als wir nach Kentucky kamen, entschlossen wir uns, einen Abstecher nach Fort Knox zu machen, wo wir vor 35 Jahren mal gewohnt haben, als Chuck noch bei der Armee war.  Fort Knox ist bewacht wie Fort Knox  und wir wurden schlimmer gefilzt als anno dazumal bei Einreisen in die DDR.  Als wir endlich drin waren, hatten wir gerade noch Zeit einen kurzen Abstecher ins Commissary zu machen, wo wir u.a. eine Weihnachtsgans fanden (nicht immer ganz einfach in USA, denn der Brauch des Weihnachtsgansessens ist nicht sehr verbreitet).  Es war schon dunkel und nur durch Zufall fanden wir die Straße, wo wir mal gewohnt haben.  Am Gebäude, wo die Tresors  mit Amerikas Gold (angeblich) untergebracht sind, sind wir auch vorbei gefahren.  An diesem Abend entschlossen wir uns, den Gutschein, den uns unsere Nachbarn in Stafford zum Abschied geschenkt hatten, zu benützen und wir sind zu „Cracker Barrel“ zum Abendessen gegangen, bevor wir über Louisville und den Ohio Fluß wieder in Indiana eintrafen.  In Indiana darf man nicht an den Rastplätzen übernachten aber es gibt viele „Truck-stops“ mit riesigen Parkplätzen, wo die Brummifahrer ihre Nächte verbringen.  Da haben wir uns dazu gestellt und erwachten am nächsten Morgen zu einem voll ausgewachsenen Schneesturm.  Wir schalteten den Fernseher an, um den Wetter- und Straßenbericht zu hören und es waren sich alle einig, dass der Schnee nicht liegen bleiben würde.  Somit fuhren wir guten Mutes nach dem Frühstück los und als wir beinahe seitlich von der Autobahnauffahrt herunter gerutscht sind, waren wir immer noch davon überzeugt, wenn wir erst mal auf der Autobahn sein würden, dann würde alles besser.  Leider hatten sich die Herrschaften vom Wetterdienst gründlich geirrt.  Die Autobahn war ein einziges Chaos, es waren keine Streufahrzeuge unterwegs, denn der Schnee sollte ja angeblich nicht liegen bleiben, und es dauerte eine ganze Weile, bis den Zuständigen ein Licht aufging, dass es vielleicht doch angebracht wäre, die Straßen zu räumen.  Glücklicherweise kam bereits nach 3 km ein Rastplatz und wir schlitterten hinein, parkten und warteten geduldig bis wir die Räumungsfahrzeuge vorbeifahren sahen.  Nach einer Weile endete auch das Schneegestöber und die Sonne versuchte vorsichtig durch die Wolken zu blinzeln.  Bei -8 °C fuhren wir dann weiter bis Fort Wayne, wo wir am Sonntag Nachmittag (19. 12) wohlbehalten ankamen und unser rollendes Zuhause auf Michaels  Zufahrt zum Haus wieder aufbauten. 

 

Die Temperaturen fielen und fielen in den Tagen danach und in der Nacht vom Hl. Abend war es draußen so kalt, dass unser Außenthermometer nicht mehr funktionierte.  Es geht nur bis – 20 °C. ( 20 cm Schnee hatten wir außerdem!! ) Die besondere Isolierung, die wir mitbestellt hatten, als wir das Wohnmobil bestellt haben, sollte für alle vier Jahreszeiten ausreichend sein und kostete dann auch dementsprechend mehr im Verhältnis zur Standardausrüstung.  Diese zusätzliche Ausgabe hat sich wirklich gelohnt!  Das Wohnmobil hat den Härtetest mit Bravur bestanden!!  Drin war es warm mit nur 2 kleinen Heizkörpern mit Gebläse und einer kleinen elektrischen Standölheizung.  Die eingebaute Heizung des Wohnmobils musste gar nicht angehen, die drei kleinen elektrischen Heizkörper  schafften es ohne Hilfe der großen.  Die große Heizung läuft mit Propangas und die Tanks sind sehr schwer, auch wenn sie leer sind.  Somit sind wir froh, wenn wir sie nicht ständig abmontieren und nachfüllen lassen müssen und versuchen mit Strom alleine zu heizen.  Michaels Haus hat auch eine elektrische Heizung, da kommt es auf unsere 3 Heizkörper dann auch nicht mehr an.  Das einzige Problem bei derartigen Minustemperaturen sind die Abwasserschläuche.  Sie frieren ein und somit müssen wir dann im Haus duschen, selbst wenn der gut isolierte Frischwasserschlauch noch nicht eingefroren ist.  Da die Abflußschläuche vom Wohnmobil aus quer durch den Garten zum Kanalisationsdeckel geleitet sind, ist es bei der relativ langen Strecke fast unmöglich sie so gut abzudichten, dass sie bei – 20°C nicht einfrieren.  Das Wohnmobilleben ist manchmal ziemlich abenteuerlich im Winter bei Minustemperaturen !!!

 

Hl. Abend waren wir nur zu dritt, denn die Kinder waren dieses Jahr über Weihnachten bei der Mutter.  Wir haben mit Michael den Hl. Abend wie immer auf deutsche Weise gefeiert und es ging alles sehr gemütlich zu. Katja und Keith kamen am 26. Dez. zu uns und dann haben wir noch einmal Weihnachten gefeiert und auch dann erst die Weihnachtsgans verspeist, die wir in Fort Knox aufgetrieben hatten.  Leider war sie etwas zäh!  Sylvester sind wir der Kinder wegen zuhause geblieben und zu Mitternacht durften sie mit uns anstoßen, aber selbst in verdünntem Zustand fanden sie den Schampus nicht nach ihrem Geschmack und sie schüttelten sich kräftig.

 

Text Box:

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Fortsetzung folgt, sobald es wieder etwas Neues zu berichten gibt.

 

 

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