Reisejournal
11. –
30. Oktober 2004
Wir haben noch ein paar wunderschöne Herbsttage am Lunga
Reservoir verbracht und sind dann am 15. Oktober, wie geplant, nach Fort Wayne
zu Michael gefahren. Die Fahrt war
ereignislos; ich bin mit unserem Ford Escort nebst Anhänger vorneweg gefahren, Chuck folgte mir mit dem
Wohnmobil und als wir müde wurden, haben wir an einem „Truckstop“ übernachtet und fuhren am nächsten Morgen weiter. Die Reise ging von Virginia durch West
Virginia und Maryland Richtung Nordwesten und dann über Pennsylvania, noch mal
eine Ecke von West Virginia und Ohio nach Indiana. Am Samstag Nachmittag
kamen wir bei Michael an und sind am Abend mit ihm und den Kindern schön zum
essen gegangen. Am Sonntag d. 17.
Oktober haben wir seinen 35. Geburtstag mit ihm gefeiert und dann haben wir uns
ein paar Tage in unseren Fähigkeiten als Oma und Opa geübt, denn die Kinder
hatten Herbstferien.
Unser Wohnmobil ist nun vor Michaels Garage geparkt und
wir genießen allen modernen Komfort, wie Strom-, Wasser- und Kanalisationsanschluß.
Wir sind am Umräumen, Aussortieren und es gibt deshalb vorläufig nichts
Aufregendes zu berichten. Zur Zeit habe ich mal wieder eine Bronchitis (bereits die
zweite in diesem Jahr) und somit geht alles etwas langsam voran, jedenfalls was
meinen Teil der Aktivitäten angeht.
Chuck ist wie immer fleißig am werkeln
und Michael hat sich eine Woche Urlaub genommen, damit sie nun das
Projekt des Zimmerausbaus für Katja gemeinsam angehen können.
Was unsere vorläufigen Reisepläne angeht, steht im Moment
nur eine Fahrt zum Hersteller unseres Wohnmobils, der hier in der Nähe von Fort
Wayne beheimatet ist, auf der Agenda, denn wir haben eine Liste von kleinen und
auch ein paar größeren Mankos, die wir bereinigt haben möchten, bevor unsere
große Tour beginnt. Für Anfang Dezember
ist eine Fahrt nach Kentucky geplant, wo wir bei einer von Chucks Schwestern
auf deren Tabakfarm campieren werden, um von dort aus an der alljährlichen
Morton-Weihnachtsfeier teilzunehmen. Wie
lange wir bleiben werden, hängt vom Wetter ab.
Auf alle Fälle werden wir dann noch einmal nach Fort Wayne zu Michael
zurückkehren, denn der eigentliche Start der „großen Tour“ wird von hier aus
sein und uns wohl in Richtung Florida entsenden, denn es gibt noch ein paar
logistische Probleme zu lösen, da wir sozusagen „ohne festen Wohnsitz“ sein
werden, sobald unsere Haus in Stafford verkauft
ist. In Florida gibt es eine Agentur für
Leute, die sich diesen Lebensstil ausgesucht haben und dort sind auch die
Gesetze dementsprechend, sodass man sich dort anmelden kann, ohne wirklich dort
zu wohnen. Für Führerschein,
Autoversicherung u. ä. ist das vonnöten.
Hier in Indiana wollen wir uns aus steuerlichen Gründen nicht
einbürgern.
Fortsetzung folgt, sobald es wieder etwas Neues zu
berichten gibt.
Hier geht’s zum Anfang des Reiseberichts
Hier geht’s
zu den anderen Journaleintragungen