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"Fotos Mai 2006" oben.
angestrebten Treffen mit Barbara, einer alten Bekannten von uns und ehemaligen großen Liebe von Dick. Letzterer lud uns alle zum Essen im Golfclub in Las Cruces ein und wir verbrachten einen gemütlichen Abend auf der Terrasse des Clubhauses (siehe Fotos). Am 11. Mai verließen wir unseren schönen Standort am Percha Damm und zogen mit unserem Wohnmobil um zum Caballo Lake State Park, nur einen Steinwurf entfernt vom Percha Damm und wenige Hundertmeter flussaufwärts am Rio Grande. Lobo genoss es bei der Hitze, bei jedem Spaziergang in den Fluss springen zu können und manchmal schwamm er einfach hinter mir her, während ich am Ufer weiter ging.
gemeinsam in die ,,Black Range“ Berge westlich vom Rio Grande, in den kleinen Ort ,,Hillsboro“, ein uriges kleines Wildwestnest, dass es irgendwie geschafft hat, noch nicht ganz zur ,,Geisterstadt“ geworden zu sein (siehe Fotos). Als ich dort ein Postamt entdeckte, ging ich hinein, um eine Geburtstagskarte an meine Nichte, Nadine, abzuschicken und fand ein authentisches Postamt aus dem Jahre 1879 vor (siehe Fotos). Beim Mittagessen im ,,General Store“ (siehe Fotos) erzählte uns Dick von einem ähnlichen Postamt in Piños Altos in der Nähe von Silver City und wir entschlossen uns kurzerhand nach dorthin weiter zu fahren. Unterwegs in Richtung Westen machten wir Halt, um mit Lobo spazieren zu gehen und besuchten einen interessanten, alten Friedhof am Straßenrand mit zum Teil recht ungewöhnlichen Grabsteinen. Um nach Silver City, bzw, Piños Altos zu gelangen, mussten wir die ,,Black Range Berge“ überqueren. |
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| Ein ungewöhnlicher Grab"stein" |
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| (Bitte Bilder anklicken, um sie zu vergrößern). |
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| Das ,,Opernhaus" |
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waren die Temperaturen, man könnte fast sagen, es wurde richtig kühl. Doch dann ging es wieder bergab und als wir bei Santa Rita an einem grässlichen Schandfleck in der Natur, dem ,,El Chino“, einem Kupferbergwerk im offenen Tagebau (siehe Fotos) anhielten, war es schon wieder ordentlich heiß. Wir erreichten Piños Altos kurz nach Sonnenuntergang, schauten uns das alte Postamt an, konnten aber leider keine Fotos machen, da die Räumlichkeiten zu eng waren. Das war aber nicht weiter schlimm, denn abgesehen davon, dass das Holz etwas dunkler war, glich das Piños Altos Postamt dem in Hillsboro wie ein Ei dem anderen. Danach gingen wir im ,,Buckhorn Saloon“, direkt neben dem ,,Piños Altos Opera House“ zum Abendessen (siehe Fotos). Das Essen war gut, die Atmosphäre urig und die Preise ziemlich gehoben. Es war schon recht spät, als wir wieder am Caballo Lake State Park ankamen, doch Dick war noch recht fit und beschloss noch nach Las Cruces zurück zu fahren, um im eigenen Bett schlafen zu können. Am 18. Mai verließen wir die State Parks am Rio Grande, um in die Nähe von Alamogordo zurückzukehren. Wir wollten uns so langsam auf unsere Abreise von New Mexiko vorbereiten, den Wohnmobilfrühjahrsputz erledigen, Proviant aufstocken, Postfach schließen, etc. etc., um dann in Richtung Alaska aufbrechen zu können. Meine Diabetes hatte ich mit strenger Diät völlig in den Griff bekommen (auch ohne Medikamente), mein Blutdruck hatte sich zwischenzeitlich so nach und nach auch wieder normalisiert und ein letzter Arztbesuch sollte mir den ärztlichen Segen erteilen, dass wir ohne Bedenken weiterfahren können. Auch Chuck wollte noch einen Abschiedsbesuch beim Arzt machen, aber wir konnten erst für den 7. Juni einen Termin bekommen, was bedeutete, dass wir unsere Vorbereitungen für die Weiterreise recht gemütlich angehen konnten. Wir ließen uns noch einmal für eine Woche im Oliver Lee State Park nieder und gleich am nächsten Morgen kam ich in den Genuss, einen Puma zu sehen, der durch den Park spazierte. Die schon jahrelang anhaltende Trockenheit bringt sie aus den Bergen in der Suche nach Wasser und Futter, sagte mir später der Ranger. Wir hatten noch einige Sachen in Alamogordo zu erledigen, machten eine vorläufig letzte Einkaufsfahrt nach El Paso und für das Wochenende meldeten wir uns für eine Besichtigung der Oliver Lee Ranch an (siehe Fotos). Da wir die einzigen Interessenten waren, bekamen wir eine private, sehr interessante Führung vom Park-Ranger. Am 25. Mai zogen wir noch einmal um, zurück zur White Sands Missile Range am Fuß der Organ Mountains. Das ist ein guter Standort mit Kanalisation und 50 Ampère Stromanschluss, wo beide Klimaanlagen gleichzeitig laufen können, eine im Schlafzimmer, die andere im Wohnbereich (bei 39°C im Schatten ist das wünschenswert) und nebenher auch Wäsche gewaschen und gestaubsaugt werden kann, ohne dass die Sicherungen rausfliegen. Die Campingplätze der Wochen vorher hatten immer nur 30 Ampère und keine Kanalisation, da mussten wir immer darauf achten, dass wir unsere Abwassertanks nicht überforderten und wenn wir den elektrischen Wassertopf oder den Toaster anmachen wollten, mussten wir vorher die Klimaanlage ausschalten, sonst flog die Sicherung raus. Der Monat klang aus mit einer Einladung zum Abendessen beim Chinesen für Dick und unsere gemeinsamen Freunde, Rex & Madeleine (siehe Fotos), den Vorbreitungen zur Weiterreise und Lobo bekam seinen alljährlichen Haarschnitt, damit er die Hitze in diesen Breitengraden etwas leichter ertragen kann. Fortsetzung folgt…………… |


