Zu den Fotos geht es über die Menüschaltfläche
                   "Fotos Mai 2006" oben.

    Am 3. Mai klappte es endlich mit unserem schon mehrmals
    angestrebten Treffen mit Barbara, einer alten Bekannten
    von uns und ehemaligen großen Liebe von Dick.  Letzterer lud
    uns alle zum Essen im Golfclub in Las Cruces ein und wir
    verbrachten einen gemütlichen Abend auf der Terrasse des
    Clubhauses (siehe Fotos).  

    Am 11. Mai verließen wir unseren schönen Standort am
    Percha Damm und zogen mit unserem Wohnmobil um zum
    Caballo Lake State Park, nur einen Steinwurf entfernt vom
    Percha Damm und wenige Hundertmeter flussaufwärts am
    Rio Grande.  Lobo genoss es bei der Hitze, bei jedem
    Spaziergang in den Fluss springen zu können und manchmal
    schwamm er einfach hinter mir her, während ich am Ufer
    weiter ging.  

    Am 16. Mai kam uns Dick wieder besuchen und wir fuhren
    gemeinsam in die ,,Black Range“ Berge westlich vom Rio
    Grande, in den kleinen Ort ,,Hillsboro“, ein uriges kleines
    Wildwestnest, dass es irgendwie geschafft hat, noch nicht
    ganz zur ,,Geisterstadt“ geworden zu sein (siehe Fotos).  
    Als ich dort ein Postamt entdeckte, ging ich hinein, um eine
    Geburtstagskarte an meine Nichte, Nadine, abzuschicken  
    und fand ein authentisches Postamt aus dem Jahre 1879 vor
    (siehe Fotos).  Beim Mittagessen im ,,General Store“ (siehe
    Fotos) erzählte uns Dick von einem ähnlichen Postamt in Piños
    Altos in der Nähe von Silver City und wir entschlossen uns
    kurzerhand nach dorthin weiter zu fahren.  Unterwegs in
    Richtung Westen machten wir Halt, um mit Lobo spazieren
    zu gehen und besuchten einen interessanten, alten  Friedhof
    am Straßenrand mit zum Teil recht ungewöhnlichen
    Grabsteinen.  Um nach Silver City, bzw, Piños Altos zu
    gelangen, mussten wir die ,,Black Range Berge“ überqueren.  
Ein ungewöhnlicher
Grab"stein"
(Bitte Bilder anklicken,
um sie  zu vergrößern
).
Das ,,Opernhaus"
Jedes
Nachricht-Eingabefeld im
Gästebuch ist auf ca. 250
Buchstaben einschließlich
Leerzeichen beschränkt.
Für längere Mitteilungen
schickt uns bitte eine
E-Mail unter:

morton@rmortonc.com
Jedes Nachricht-Eingabefeld im
Gästebuch ist auf ca. 250 Buchstaben
einschließlich Leerzeichen
beschränkt. Für längere Mitteilungen
schickt uns bitte eine E-Mail unter
morton@rmortonc.com
Hier anklicken, um ältere
Gästebucheintragungen zu lesen


    Die Landschaft wurde waldig (siehe Fotos) und je höher wir kamen, desto niedriger
    waren die Temperaturen, man könnte fast sagen, es wurde richtig kühl.  Doch dann ging
    es wieder bergab und als wir bei Santa Rita an einem grässlichen Schandfleck in der
    Natur,  dem ,,El Chino“, einem Kupferbergwerk im offenen Tagebau (siehe Fotos)
    anhielten, war es schon wieder ordentlich heiß.  Wir erreichten Piños Altos kurz nach
    Sonnenuntergang, schauten uns das alte Postamt an, konnten aber leider keine Fotos
    machen, da die Räumlichkeiten zu eng waren.  Das war aber nicht weiter schlimm, denn
    abgesehen davon, dass das Holz etwas dunkler war, glich das Piños Altos Postamt dem in
    Hillsboro wie ein Ei dem anderen.   Danach gingen wir im ,,Buckhorn Saloon“, direkt neben
    dem ,,Piños Altos Opera House“ zum Abendessen (siehe Fotos). Das Essen war gut, die
    Atmosphäre urig und die Preise ziemlich gehoben.  Es war schon recht spät, als wir
    wieder am Caballo Lake State Park ankamen, doch Dick war noch recht fit und beschloss
    noch nach Las Cruces zurück zu fahren, um im eigenen Bett schlafen zu können.

    Am 18. Mai verließen wir die State Parks am Rio Grande, um in die Nähe von Alamogordo
    zurückzukehren.  Wir wollten uns so langsam auf unsere Abreise von New Mexiko
    vorbereiten, den Wohnmobilfrühjahrsputz erledigen, Proviant aufstocken, Postfach
    schließen, etc. etc., um dann in Richtung Alaska aufbrechen zu können.  Meine Diabetes
    hatte ich mit strenger Diät völlig in den Griff bekommen (auch ohne Medikamente), mein
    Blutdruck hatte sich zwischenzeitlich so nach und nach auch wieder normalisiert und ein
    letzter Arztbesuch sollte mir den ärztlichen Segen erteilen, dass wir ohne Bedenken
    weiterfahren können.  Auch Chuck wollte noch einen Abschiedsbesuch beim Arzt machen,
    aber wir konnten erst für den 7. Juni einen Termin bekommen, was bedeutete, dass wir
    unsere Vorbereitungen für die Weiterreise recht gemütlich angehen konnten.  Wir ließen
    uns noch einmal für eine Woche im Oliver Lee State Park nieder und gleich am nächsten
    Morgen kam ich in den Genuss, einen Puma zu sehen, der durch den Park spazierte.  Die
    schon jahrelang anhaltende Trockenheit bringt sie aus den Bergen in der Suche nach
    Wasser und Futter, sagte mir später der Ranger.

    Wir hatten noch einige Sachen in Alamogordo zu erledigen, machten eine vorläufig letzte
    Einkaufsfahrt nach El Paso und für das Wochenende meldeten wir uns für eine
    Besichtigung der Oliver Lee Ranch an (siehe Fotos).  Da wir die einzigen Interessenten
    waren, bekamen wir eine private, sehr interessante  Führung vom Park-Ranger.  

    Am 25. Mai zogen wir noch einmal um, zurück zur White Sands Missile Range am Fuß der
    Organ Mountains.  Das ist ein guter Standort mit Kanalisation und 50 Ampère
    Stromanschluss, wo beide Klimaanlagen gleichzeitig laufen können, eine im Schlafzimmer,
    die andere im Wohnbereich (bei 39°C im Schatten ist das wünschenswert) und nebenher
    auch Wäsche gewaschen und gestaubsaugt werden kann,  ohne dass die Sicherungen
    rausfliegen.  Die Campingplätze der Wochen vorher hatten immer nur 30 Ampère und
    keine Kanalisation, da mussten wir immer darauf achten, dass wir unsere Abwassertanks
    nicht überforderten und wenn wir den elektrischen Wassertopf oder den Toaster
    anmachen wollten, mussten wir vorher die Klimaanlage ausschalten, sonst flog die
    Sicherung raus.

    Der Monat klang aus mit einer Einladung zum Abendessen beim Chinesen für Dick und
    unsere gemeinsamen Freunde, Rex & Madeleine (siehe Fotos), den Vorbreitungen zur
    Weiterreise und Lobo bekam seinen alljährlichen Haarschnitt, damit er die Hitze in
    diesen Breitengraden etwas leichter ertragen kann.

    Fortsetzung folgt……………

,,Das Reisen ist der Mortons Lust"
Reisebericht Mai 2006