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zur Konfirmation meines Neffen Tim in Erolzheim, sowie Laptop Probleme nach meiner Rückkehr, haben die Veröffentlichung unseres Reiseberichts für März etwas verzögert. Aber nun will ich mein Bestes mit unserem „Juniorlaptop“ versuchen, selbst wenn dieser vielleicht nicht allen Ansprüchen gerecht wird, insbesondere was Fotos angeht.
wo aus wir unsere Zahnarztbesuche in Palomas, Mexiko abstatteten. Am 6. März fuhren wir ohne Wohnmobil zurück nach Alamogordo, wo ich einen Ultraschalltermin hatte, holten unsere Post ab und auf dem Rückweg nach Columbus trafen wir uns mit Dick in Las Cruces zum Abendessen. Am 9. März mussten wir Pancho Villa State Park räumen, obwohl man uns eigentlich bei unserer Ankunft zugesichert hatte, dass wir verlängern könnten. Da aber am Wochenende im Park und in ganz Columbus ein großes Fest stattfand, zum 90. Jahrestag des Überfalls von Pancho Villa auf die Stadt, standen die Wohnmobile und Campinganhänger Schlange vor den Toren des Parks und alle die schon 14 Tage da waren, mussten den Neuankömmlingen Platz machen. 14 Tage ist die offiziell längste Bleibezeit und deshalb durften wir nicht verlängern. Normalerweise sind sie da etwas großzügiger, denn meistens ist der Park nicht ausgebucht. Aber dieses mal hatten wir halt Pech.
(siehe Foto) und am nächsten Tag wurde der Angriff nachgespielt und zwei Tage lang sollte gesungen, gefeiert und eine große Show abgezogen werden. |
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| (Bitte Bilder anklicken, um sie zu vergrößern). |
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Ende unserer Zahnbehandlung geblieben. Leider konnten wir Dick nicht rechtzeitig benachrichtigen, dass wir umgezogen waren, denn er war unterwegs beim Campen und hat kein Handy. Er wollte uns an jenem Tag im Pancho Villa Park treffen und wir wollten gemeinsam die Festlichkeiten genießen. Wir haben den State Park, wo er zum Camping hingefahren war, angerufen und eine Nachricht für Dick hinterlassen, dass er uns zurückrufen soll, aber es kam kein Anruf und wir waren uns nicht sicher, ob man es ihm ausgerichtet hatte. Somit ist Chuck zum Pancho Villa Park gefahren und saß dort 5 Stunden im Pickup und wartet auf ihn. Dummerweise hatten wir keine feste Uhrzeit ausgemacht, wann Dick kommen wollte. Endlich rief Dick an und ich erzählte ihm was passiert war. Dann rief ich Chuck an und alsbald waren wir mit einiger Verspätung alle beieinander. Die Festivitäten des Pancho Villa Festes wurden am Nachmittag wegen eines Sandsturms ziemlich beeinträchtigt, d.h. sie kamen fast völlig zum Stillstand, nur die Folkloretänze, die im Museum und einem kleinen Gebäude mit einem Aufenthaltsraum dargeboten werden konnten, wurden den wenigen Gästen, die in die engen Räumlichkeiten passten, vorgeführt. Somit fuhren wir nach Mexiko in die Zahnklinik und anschließend zum Essen. Dick ist dann am Abend nachhause gefahren und wir sind am Sonntag noch mal zum Park gefahren, um wenigstens das letzte Ende des Pancho Villa Festes zu erwischen. Wir hatten Glück und bekamen auch noch alles auf Video zu sehen, was am Vortag geboten worden war, während wir auf Dick gewartet hatten. Von einem netten Erlebnis, als wir auf dem privaten Campingplatz ankamen, möchte ich noch berichten. Wir waren gerade dabei unser Wohnmobil an Strom und Wasser anzuschließen, als ein Mann angefahren kam, der unseren Stellplatz vor uns eingenommen hatte, wie er sagte. Er war gebeten worden, von dort auszuziehen, weil er zu viele Haustiere hatte (3 große Hunde und 5 Katzen). Als er an seinem neuen Campingplatz ankam, merkte er, dass eine der Katzen fehlte. Er war am Montag ausgezogen und jeden Tag bis Donnerstag, als wir dort ankamen, hingefahren und hatte nach dem 8 Wochen alten Kätzchen gesucht, aber ohne Erfolg. Er bat uns, nach dem Tierchen Ausschau zu halten und gab uns seine Handynummer, falls wir das Tier sehen sollten. Gleich am ersten Abend miaute es ganz erbärmlich vor unserer Tür. Das Kätzchen war sehr scheu und wir konnten es nicht sehen in der Dunkelheit. Ich stellte Milch und Futter raus, in der Annahme, dass ein 8 Wochen altes Kätzchen noch nicht jagen kann und nach 4 Tagen ohne Futter wahrscheinlich kurz vorm Verhungern war. Milch und Futter verschwanden, aber von dem Kätzchen bekamen wir nichts zu sehen. Am zweiten Abend miaute es wieder. Ich rief den Mann an, er kam, wir stellten wieder Futter hin, diesmal im Wohnmobil direkt an der Tür. Der Mann saß in unserem „Esszimmer“, die Tür nach draußen ließen wir offen, und nachdem es draußen ein Weile laut miaut hatte, kam es herein, der alte Mann schnappte sich den kleinen Ausreißer und er war so glücklich, dass es herzzerreißend war. Er hielt das inzwischen klapperdürre Kätzchen in den Händen und ließ es nicht los, selbst als es gierig das aufgeweichte Hundefutter mit dem Thunfisch hinunterschlang, das ich für sie zubereitet hatte. (Ich war mir nicht sicher, ob ein 8 Wochen altes Kätzchen das harte Hundefutter fressen kann, deshalb weichte ich es auf). Da das Kätzchen noch keinen Namen hatte, schlug ich vor es „Runaway“ (= „Ausreißer“) zu nennen. Von dieser Idee war der alte Mann ganz begeistert. Der Mann bedankte sich hunderttausend mal bei uns und als er daheim angekommen war, rief er noch mal an, um zu berichten, wie die Katzenmutter ihr „Ausreißerbaby“ in Empfang genommen hatte. Ende gut, alles gut und wir hatten das schöne Gefühl, ein kleines Leben gerettet zu haben und einen alten Mann sehr glücklich gemacht zu haben. Ein paar Tage nach unserem Auszug aus Pancho Villa Park mussten wir mit Lobo zum Tierarzt. Er hatte eine Stelle am Schwanz, die ganz wund war. Er ließ uns nicht dran, um zu schauen, was da los war. Ich hatte versucht, die Haare abzuschneiden, aber man konnte nichts sehen, weil er nicht still hielt. Also auf ging es zum Tierarzt und er bekam eine Beruhigungsspritze. Als Lobo schlief, wurde an der Stelle alles Schwanzhaar abrasiert und man konnte sehen, dass es ziemlich schlimm aussah. Es war kein Kaktusdorn, wie wir vermutet hatten, sondern eine scheinbar sehr schmerzhafte Stelle, die der Arzt als „Hot Spot“ betitelte und welche durch Allergien hervorgerufen wurde, wie er sagte. Lobo bekam zwei Mal am Tag ein Cortisonspray draufgesprüht und nach einer Woche war alles wieder gut. Wir blieben noch bis zum 17. März in Columbus und verbrachten die Zeit, die nicht mit Zahnbehandlungen ausgefüllt war, mit Ausflügen zu anderen State Parks (siehe Fotos), zur Geisterstadt „Shakespeare“ (siehe Fotos) und wir machten eine Radtour nach Mexiko und schauten uns Palomas etwas eingehender an. Viel zu sehen gibt es dort eigentlich nicht, außer einer hübschen Kirche (siehe Foto). Unser nächster Standort war der kleine Campingplatz mit nur 8 Stellplätzen am Fuß der Organ Mountains auf White Sands Missile Range (siehe Fotos). Dort wollten wir eigentlich bleiben bis nach meiner Rückkehr aus Deutschland, aber schon wieder kamen uns Festivitäten vor Ort dazwischen. Wir mussten 4 Nächte ausziehen, da sämtliche Stellplätze reserviert waren, wegen eines Volksmarsches in Erinnerung an den Bataan Todesmarsch während des Zweiten Weltkriegs, der von einem japanischen Gefangenenlager ausging und den nur wenige US-Soldaten überlebten. Die 4 Nächte unserer Zwangsvertreibung verbrachten wir im Oliver Lee State Park (siehe Fotos) und nachdem wir am 27. März nach White Sands zurückkehren konnten und ich mein „Köfferchen“ gepackt hatte (für welches mir am Flughafen in El Paso $ 25.00 wegen Übergewicht abgenommen wurden), flog ich am 28. März nach München, während Chuck und Lobo die Stellung hielten. Mein Schwager Klaus holte mich in München ab und wir fuhren nach Diedorf bei Augsburg, wo ich liebevoll von meiner Schwester Jeanette empfangen und sogleich mit Leberkäs’ und Bretzeln verköstigt wurde. Die restlichen Tage des Monats März verbrachte ich in Diedorf. Fortsetzung folgt….. |
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