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Feuer mit unserem Freund Dick in Aguirre Springs, gefolgt von einer Einladung Gloria Heralds zu einem ausgezeichneten mexikanischen Mahl im „Ay Caramba“ in El Paso, Glorias Lieblingsrestaurant. Tierarztbesuch, ein letzter Arzttermin in Sachen Diabetes und Blutdruck, medizinische Absegnung zur Weiterreise, ein Abschiedstreffen mit unseren ehemaligen Nachbarn in Las Cruces, Julia und Noti Alderete (siehe Foto), ein Abschiedsessen mit Dick im „Johnny Carino“ und ein kurzer Abstecher zu Madeleine & Rex Berryhill, um uns auch von diesen zu verabschieden und dann war es endlich soweit und wir verließen, mit einiger Verspätung, am 12. Juni unser „Winterdomizil“ mit Ziel Alaska.
Lordsburg und bogen dann auf der Highway 80 ab nach Süden, um die Chiricahua Berge von Osten her anzufahren. Ein paar Kilometer bevor wir Rodeo, New Mexico erreichten, folgten wir einem Wegweiser nach Westen zum Chiricahua National Monument über den kleinen Ort Portal, der bereits in Arizona liegt. Direkt hinter Portal beginnt das Gelände des Chiricahua National Monuments. In Portal stießen wir auf ein Schild am Straßenrand (siehe Foto), das uns bewog umzukehren. Bei einer Zugfahrzeug-Wohnmobil Gesamtlänge von gut 15 m (knapp 50 FEET) lagen wir doch erheblich über den angegebenen Maßen auf dem Schild. Auf der engen Straße, an einem Hügel war Chucks Wendemanöver ein echtes Bravourstück! Wir fuhren zurück zur Hauptstraße und fanden alsdann einen Campingplatz in Rodeo, wo wir abkoppeln konnten und uns für zwei Tage einmieteten. Die Frau am Empfang erzählte uns auch gleich von einem Trucker, der einige Tage zuvor das Schild nicht |
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| Chiricahua National Monuent |
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| (Bitte Bilder anklicken, um sie zu vergrößern). |
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| Jedes Nachricht-Eingabefeld im Gästebuch ist auf ca. 250 Buchstaben einschließlich Leerzeichen beschränkt. Für längere Mitteilungen schickt uns bitte eine E-Mail unter: morton@rmortonc.com |
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beachtet hatte (oder meinte, er könne es besser) und dann in den Bergen sein Gespann in einer Haarnadelkurve verloren hatte. Er kam danach zu ihrem Campingplatz / Motel und verbrachte ein paar Tage dort. Dann kam die Polizei und wollte ihn abholen, weil er in mehreren Staaten auf der Fahndungsliste stand (sie wußte nicht weshalb). Das war wohl auch der Grund, warum er durch die Berge fahren wollte und nicht auf den regulären Straßen, denn dort, an der mexikanischen Grenze entlang, gibt es mehrere „Checkpoints" und die wollte er wohl umgehen. Aber die Polizisten aus Arizona (wo der Lastwagen lag) konnten ihn nicht verhaften, weil er sich nun in New Mexico befand und der Trucker kehrte anschließend nach Kentucky zurück, von wo aus die Arizona Behörden dann versuchen müssen, ihn nach Arizona ausgeliefert zu bekommen. Kompliziert! Nachdem wir uns in Rodeo „häuslich“ niedergelassen und unser Abendessen verspeist hatten, gingen wir zeitig zu Bett, um für unser Bergabenteuer im Chiricahua National Monument am nächsten Morgen fit zu sein. Der Ausflug in die Chiricahuas wird uns lange unvergesslich bleiben, nicht nur, was die herrlichen Gesteinsformationen und die wilde Landschaft angeht (siehe Fotos), sondern auch die Nachwirkungen dieser Fahrt. Doch davon später. --- Die Straßen, die vom Osten her in die Chiricahuas führen, sind nicht asphaltiert. Sie führen über Stock und Stein, sind staubig und winden sich über Berge, Täler und Schluchten durch das Gebirge. Wir stießen auch auf den umgekippten Laster (siehe Fotos) und rätseln bis heute daran herum, wie man ein Bergungsfahrzeug dort hinbringen will. Die zuständigen Behörden hatten dieses Problem wohl auch noch nicht gelöst, denn als wir an der Unglücksstelle vorbei fuhren, waren bereits etliche Tage seit dem Vorfall vergangen. Nach Durchquerung des Gebirgsblocks fuhren wir auf der Westseite der Chiricahuas durch den eigentlichen Parkzugang auf besseren Straßen zu den Aussichtspunkten, von wo aus man die spektakulären Gesteinbildungen bewundern kann. Unsere Rückkehr zum Wohnmobil in Rodeo ging auf asphaltierten Highways über Willcox und die I-10 in östlicher Richtung zurück zur Highway 80 und an der „Geisterstadt“ Granite Gap (siehe auch Fotos) vorbei. Als wir am nächsten Morgen weiterfahren wollten, bemerkte Chuck am vorderen Reifen auf der Fahrerseite unseres Pickups eine schadhafte Stelle. Es fehlte ein ganzes Stück Reifenbelag und wir mussten erst mal einen Reifenwechsel vornehmen. Die Schotterstraßen in den Bergen mit ihren scharfen Gesteinkanten hatten wohl eine Schwachstelle an diesem Reifen erwischt. Dies veranlasste uns, rundum eine gründlichere Reifenüberprüfung als sonst vorzunehmen. Die anderen Reifen am Pickup waren soweit in Ordnung; dass wir rundum bald neu bereift werden wollten, hatten wir schon besprochen. Was wir aber am Wohnmobil entdeckten, erzeugte einige Verwirrung. Auf einer Seite war am vorderen Reifen innen der Belag ziemlich abgefahren und am hinteren Reifen war er außen abgefahren. Da die Räder dicht nebeneinander auf separaten Radachsen aufgehängt sind, konnten wir uns diese Abnutzungserscheinungen nicht erklären und beschlossen, in der nächst größeren Stadt mit einem Crossroadshändler, einen Werkstattbesuch vorzunehmen. Zum Abschied schenkte uns die Frau vom Campingplatz eine Tüte Pecannüsse und dann fuhren wir auf der Highway 80 in südlicher Richtung zum Geronimo Monument (siehe Fotos) und von dort aus über Douglas und Bisbee und eine zeitlang an der mexikanischen Grenze entlang zu der Wildweststadt „Tombstone“, wo wir uns für eine Nacht auf einem Campingplatz mit Swimmingpool einquartierten und letzteren auch ausgiebig nutzten. Wir hatten einen Crossroadshändler in Huachuca City in der Nähe von Sierra Vista, Arizona ausfindig gemacht und beschlossen daher, nicht länger in Tombstone zu bleiben, sondern zum Campingplatz von Fort Huachuca zu übersiedeln und dann von dort aus unsere Tombstone-Besichtigung vorzunehmen, denn wir erwarteten, dass die Angelegenheit mit den Reifen schon ein paar Tage in Anspruch nehmen würde und wir wollten uns das ständige Hin- und Herfahren zwischen Tombstone und Sierra Vista ersparen. Es stellte sich heraus, dass wir Anspruch auf Teilschadenersatz bei dem Pickup-Reifen hatten, allerdings war der Reifen in Sierra Vista (und ganz Arizona) nicht vorrätig und ein neuer musste erst von Kalifornien bestellt werden. Da wir wegen unserem geplanten Besuch bei der Crossroads Wohnmobilwerkstatt sowieso festsaßen, schien das kein Problem zu sein und wir bestellten den Ersatzreifen. Unser Termin mit der Crossroads Werkstatt war erst am Montag (19. Juni), am Sonntag (18. Juni) waren wir bei unseren Freunden Bea & Phil in Tucson zum Vatertagsbrunch eingeladen (Vatertag wird in USA nicht am gleichen Tag wie in Deutschland gefeiert), und der 17. Juni blieb uns also, um Tombstone anzuschauen (siehe Fotos). Wir hatten das ganze auf Tourismus zugeschnittene Wildwestspektakel schon einmal über uns ergehen lassen, als Michael noch Kind war und somit waren wir diesmal etwas wählerisch, was wir uns anschauen wollten. Am Sonntag unterbrach ich meine Diabetesdiät und langte bei Beas und Phils Vatertagsbrunch so richtig zu. Es war ein tolles Fest mit vielen Gästen aus der Nachbarschaft und vielen leckeren Sachen. Es war ein sehr heißer Tag, wie fast alle in Arizona, und am Nachmittag genossen wir den Swimmingpool im Garten. Am Montag in der Wohnmobilwerkstatt holte uns die Vergangenheit ein. Wie im April 2005 Reisebericht erwähnt, ließ damals ein Mechaniker unser Wohnmobil vom Wagenheber fallen, als die Bremsen eingestellt wurden. Das schien damals nicht weiter schlimm, aber nun wurde festgestellt, dass beide Achsen bei dem Fall vom Wagenheber eine leichte Macke abbekommen hatten und sich im Laufe der Zeit mehr verbogen hatten, die eine Achse in eine Richtung, die andere in die andere Richtung. Lange Rede, kurzer Sinn, zwei neue Radachsen mußten her und vier neue Reifen. Kosten: etwas über $ 3000. Da die einzigen Zeugen des Wagenhebervorfalls alle Angestellte der Werkstatt waren und wir damals versäumt hatten, die Sache zwecks eventuellen Spätschäden schriftlich festlegen zu lassen, hätten wir nun mit Sack und Pack dorthin zurückfahren müssen, um dann in Maryland die Klage auf Schadenersatz zu erheben. Wir haben es uns gründlich überlegt und entschieden, dass wir uns das nicht antun wollen. Die Rückfahrt alleine würde bei den heutigen Spritpreisen über die Hälfte der $ 3000 verschlingen, abgesehen von dem ganzen Stress, der mit einer Schadenseinklage verbunden wäre. Also bleiben wir auf den Kosten sitzen und versuchen, aus der Sache zu lernen. Unsere Wartezeit in Sierra Vista / Fort Huachuca verbrachten wir mit kleinen Ausflügen in die nähere Umgebung, u. a. zum Coronado National Monument (siehe auch Fotos) und nachdem unsere bestellten Radachsen und neuen Wohnmobilreifen am 21. 6. eingetroffen und installiert worden waren, fuhren wir endlich weiter, um ein paar Tage mit unseren Freunden Bea & Phil in Tucson verbringen zu können. Der bestellte Reifen für den Pickup war leider nicht eingetroffen und wir fuhren immer noch ohne Ersatzreifen umher, aber man versprach uns, den Reifen an eine Filiale in Tucson weiter zu leiten, wenn er einträfe. (Erstaunlicherweise klappte das sogar!!) Die Tage in Tucson verbrachten wir u.a. mit den letzten Vorbereitungen für die Reise nach Alaska und am Abend vor unsere Abreise luden wir Bea und Phil noch ins Poca Cosa zum Essen ein, auch ein mexikanisches Restaurant, aber nicht im typischen Stil, wie alle anderen im Südwesten Amerikas, sondern mehr à la Mexico City. Die beiden beschenkten uns sogar noch zum Abschied mit den nötigen Grillutensilien damit unser „Bierdosenhühnchen“ in Zukunft noch besser schmecken wird. Am 29. 6. um 10:15 Uhr war es soweit. Bei Tachostand 42030 Meilen „hoben wir ab“! An diesem ersten Reisetag schafften wir es bis Cameron, einem kleinen Indianerdorf im Navajo- Indianerreservat nördlich von Flagstaff, Arizona. Der desolate Zustand in dem Dorf, die Armut und die öde Umgebung waren sehr deprimierend und wir waren froh, am nächsten Morgen weiter zu fahren. Absichtlich sahen wir von einer Fahrt zum Grand Cañon ab, denn die Südkante hatten wir vor Jahren schon einmal besucht und die Nordkante war wegen Feuer geschlossen. Es erwarteten uns viele neue Dinge und wir hatten es plötzlich eilig, weiter zu kommen. Erster Stopp war 174 Meilen weiter in Mount Carmel Junction im südlichen Utah, wo wir zwei Nächte in einem völlig unbeaufsichtigten, leicht herunter gekommenen, aber für unsere Zwecke dienenden Campingplatz neben einer Tankstelle / Kneipe blieben, um von dort aus, abgekoppelt vom Wohnmobil, den Zion Nationalpark (siehe auch Fotos) und Bryce Cañon zu besuchen. Gott sei Dank war es während unseres Besuchs des Zion Nationalparks kühler und es regnete sogar ab und zu, denn es stellte sich heraus, dass wir die wirklich sehenswerten Cañons nur mit einem Bus erreichen konnten und Lobo durfte nicht mit und musste im Auto warten. Der Zugang für Privatfahrzeuge ist seit ein paar Jahren untersagt und alle Privatfahrzeuge müssen am Besucherzentrum parken, wenn man nicht im Hotel wohnt. Bryce Cañon besuchten wir am 1. Juli. Fortsetzung folgt im Juli Reisebericht…………… |


